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Chronik 2011



Rückblick Grand Prix 2011

Nach 447 Kämpfen standen die Siegerinnen fest


Seit Jahren trifft sich die Weltelite der Ringerinnen im Dormagener TSV Sportcenter. Immer über Pfingsten organisiert der AC Ückerath den Grand Prix der Bundesrepublik Deutschland - in diesem Jahr zum 8. Mal. Es war gleichzeitig das 14. Hans-von-Zons-Turnier, benannt nach dem 74-jährigen Ehrenvorsitzenden des Vereins, der aus Altersgründen künftig kürzer treten will und sich darauf freut, im nächsten Jahr über Pfingsten (25.-27. Mai 2012) das Turnier nur noch als Zuschauer zu erleben.

Die Bedeutung der internationalen Veranstaltung stellte der rumänische Delegierte des Ringer-Weltverbandes FILA heraus: "Das Weltcup-Turnier war hervorragend besetzt und bestens organisiert", gratulierte Oliviu Lazar allen Beteiligten zum gelungenen Event, bei dem im vorolympischen Jahr

insgesamt 187 Ringerinnen aus 17 Nationen um Medaillen, Pokale und Ehrenpreise auf vier Matten kämpften. Erstmals war Brasilien in Dormagen mit Rosangela Conceicao vertreten, die allerdings nicht über den 10. Platz hinaus kam. Welch eine Klasse das Turnier besitzt, zeigt sich schon daran, dass die kanadische Olympiasiegerin Carol Huynh im Wettbewerb bis 48 Kilogramm nicht über Platz 3 hinaus kam. Der kanadische Verband verbuchte allerdings drei Grand Prix-Erfolge bei den Frauen und stellte mit Tonya Verbeek die erfolgreichste Teilnehmerin des Turniers.

Für Lokalmatadorin Laura Mertens hätte es beinahe zum Einzug ins Finale gereicht, doch gegen die erfahrene und neun Jahre ältere Jessica Bechtel verlor sie knapp nach drei Runden im Halbfinale. Die Ückeratherin belegte in der Endabrechnung den fünften Platz. Bechtel wiederum, die als einzige Deutsche im Endkampf der Frauen und Juniorinnen stand, hatte im Finale keine Chance gegen die Kanadierin Jessica Mc Donald. Neben Silber für Bechtel gewann der Deutsche Ringer-Bund zweimal Bronze durch Yvonne Englich (RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) und Nadine Weinauge (KSK Furtwangen), die mit Siegen über Elena Balzer (TuS Bönen) und Denise Schultheiß (AC Ückerath) die deutsche Konkurrenz auf Distanz gehalten hatte. Für die beste Platzierung aus Sicht der Gastgeber sorgte Kimberley Grieß, die bei den Kadettinnen im kleinen Finale Natalia Lubowska aus Polen schulterte und damit Dritte wurde.

Sie reihte sich damit ein in das durchaus positive deutsche Abschneiden bei den Kadettinnen: Peggy Kenn (SAV Torgelow) und Angelina Schmidt (Greifswalder RV) behaupteten sich gegen starke Konkurrenz und standen bei der Siegerehrung ganz oben auf dem Podest. Ebenso wie Eva Sauer (VfK Schifferstadt), die zudem als beste Kadettin des Turniers ausgezeichnet wurde. Auf das Podest kamen auch Luisa Springmann (SV Triberg), die Silber holte, sowie neben Grieß die weiteren Gewinnerinnen von Bronzemedaillen Laura Schmitt (KSV Kirrlach), Lydia Nürnberger (AC Werdau), Jenny Singer (VfK Schifferstadt) und Bianca Buch (KVA Remseck). Der Pokal für die insgesamt beste Mannschaft ging mit 125 Punkten an Polen, Zweiter wurde Russland (114) vor Deutschland (101). Den siebten Rang belegte das Team Nordrhein-Westfalen.

Das Fazit aus Sicht des Bundestrainers: "Das Turnier mit vielen Athletinnen der Weltspitze zählte einmal mehr zu den diesjährigen Top-Wettkämpfen. Schade, dass Alexandra Engelhardt, Stefanie Stüber und Maria Müller verletzungsbedingt nicht dabei sein konnten. Aufgrund des diesmal späten Pfingstfestes lag der Termin leider zu nahe an der Junioren-EM im serbischen Zrenjanin, so dass wir auf den Einsatz unserer EM-Teilnehmerinnen verzichtet haben", bedauerte Jörg Helmdach das Fehlen der stärksten deutschen Ringerinnen aus dem Frauen- und Juniorenbereich. Helmdach wird nach der Junioren-EM das Frauenteam für die Weltmeisterschaft in Istanbul benennen. In der Türkei werden bereits die ersten Tickets für die Olympischen Spiele 2012 in London vergeben. Im nächsten Jahr zählt der Grand Prix in Dormagen wenige Monate vor Olympia zu den letzten wichtigen Tests für die internationale Elite der Ringerinnen.

Weltelite der Ringerinnen traf sich im Sportcenter

Seit Jahren trifft sich die Weltelite der Ringerinnen im TSV Sportcenter. Immer über Pfingsten organisiert der AC Ückerath den Grand Prix der Bundesrepublik Deutschland - in diesem Jahr zum 8. Mal. Die Bedeutung der internationalen Veranstaltung stellte der rumänische Delegierte des Ringer-Weltverbandes FILA heraus: "Das Weltcup-Turnier war hervorragend besetzt und bestens organisiert", gratulierte Ovidiu Lazar allen Beteiligten zum gelungenen Event, bei dem im vorolympischen Jahr insgesamt 187 Ringerinnen aus 17 Nationen um Medaillen, Pokale und Ehrenpreise auf vier Matten (Foto) kämpften. Welch eine Klasse das Turnier besitzt, zeigt sich schon daran, dass die kanadische Olympiasiegerin Carol Huynh im Wettbewerb bis 48 Kilogramm nicht über Platz 3 hinaus kam. Der kanadische Verband verbuchte allerdings drei Grand Prix-Erfolge bei den Frauen und stellte mit Tonya Verbeek die erfolgreichste Teilnehmerin des Turniers.

Für Lokalmatadorin Laura Mertens hätte es beinahe zum Einzug ins Finale gereicht, doch gegen die erfahrene und neun Jahre ältere Jessica Bechtel verlor sie knapp nach drei Runden im Halbfinale. Die Ückeratherin belegte in der Endabrechnung den fünften Platz. Für die beste Platzierung aus Sicht der Gastgeber sorgte Kimberley Grieß, die bei den Kadettinnen im kleinen Finale Natalia Lubowska aus Polen schulterte und damit Dritte wurde. Bei den Frauen und Juniorinnen gewann der Deutsche Ringer-Bund neben Silber für Bechtel zweimal Bronze durch Yvonne Englich und Nadine Weinauge. Besser war die Bilanz bei den Kadettinnen: Peggy Kenn und Angelina Schmidt behaupteten sich gegen starke Konkurrenz und standen bei der Siegerehrung ganz oben auf dem Podest. Ebenso wie Eva Sauer, die zudem als beste Kadettin ausgezeichnet wurde. Der Pokal für die beste Mannschaft ging mit 125 Punkten an Polen, Zweiter wurde Russland (114) vor Deutschland (101). Den siebten Rang belegte das Team Nordrhein-Westfalen mit überwiegend Athletinnen des AC Ückerath.

AC Ückerath richtet wieder Grand Prix der Bundesrepublik Deutschland aus:

Olympiasiegerinnen, Welt- und Europameisterinnen kämpfen über Pfingsten in Dormagen um Medaillen

Ein Jahr vor den Olympischen Spielen in London ist der Grand Prix der Bundesrepublik Deutschland eine wichtige Standortbestimmung für die Ringerinnen aus 18 Nationen. Der 8. Grand Prix über Pfingsten vom 10.-12. Juni im TSV Sportcenter ist gleichzeitig das 14. Hans-von-Zons-Turnier – benannt nach dem Ehrenvorsitzenden und Gründer des Veranstalters AC Ückerath Hans von Zons (74), der nach wie vor aktiv an der Organisation der Veranstaltung beteiligt ist. Der „Grand Prix der Bundesrepublik Deutschland“ nimmt längst einen festen Platz im weltweiten Sportkalender ein – es ist das einzige Weltcup-Turnier für Frauen, Juniorinnen und Kadettinnen im Bundesgebiet. Den internationalen Stellenwert unterstreicht der kanadische Nationaltrainer Leigh Vierling mit seiner Aussage vom „first rate event“, also einer „1A-Veranstaltung“.

Der Frauen-Wettbewerb ist einmal mehr erstklassig besetzt. Zu den weltbesten Athletinnen, die im Sportcenter starten, zählen etwa aus Kanada Olympiasiegerin Carol Hunyh, die zweifache olympische Medaillengewinnerin Tonya Verbeek und Weltmeisterin Martine Dugrenier. Erstmals hat eine Athletin aus Brasilien gemeldet: Rosangela Conceição geht in der 72kg-Klasse auf eine der vier Matten. Und auch die Ringerinnen aus Schottland waren zuvor noch nicht in Dormagen dabei. Die besten Ringerinnen aus den stärksten europäischen Ringer-Nationen wie Frankreich, Polen, Russland, Schweden und Weißrussland sind ebenfalls wieder in Dormagen in den Wettbewerben der Frauen/Juniorinnen sowie Kadettinnen vertreten.

Für den gesamten weiblichen Bundeskader des Deutschen Ringer-Bundes ist das Turnier in Dormagen einmal mehr eine Pflichtveranstaltung. Die beiden Dormagener Trainer des Bundes- und Landesstützpunktes Heinz Schmitz und Detlef Ballas hoffen natürlich auf ein möglichst gutes Abschneiden ihrer Schützlinge, die sich für weitere internationale Aufgaben empfehlen wollen. Lokalmatadorin Nina Hemmer muss diesmal allerdings auf einen Einsatz verzichten, da sie wie auch die weiteren deutschen Starterinnen bei der Junioren-Europameisterschaft im serbischen Zrenjanin (21.-26. Juni) für den internationalen Einsatz geschont wird. Dafür ist aber Laura Mertens dabei, die sich im letzten Jahr zeitgleich in Polen für die 1. Olympischen Jugendspiele in Singapur qualifiziert hatte. Für sie ist das Turnier von besonderer Bedeutung mit Blick auf die Junioren-Weltmeisterschaft Ende Juli in Bukarest (Rumänien).

Die Athletinnen treffen im Sportcenter im Laufe des Freitags, 10. Juni, ein. Dort finden zunächst Akkreditierung und Waage statt. Am Samstag beginnt der Wettbewerb ab 9.30 Uhr mit dem Einmarsch der Ringerinnen und der offiziellen Eröffnung durch Schirmherrn Rudolf Esser (Geschäftsführer der evd energieversorgung dormagen), Manfred Werner (Präsident des Deutschen Ringer-Bundes) und Detlev Zenk, Vorsitzender des soeben 50 Jahre alt gewordenen AC Ückerath.

Die Ansagen durch den professionellen Sprecher Thomas Eigenbrodt und die Anzeige der Punktestände erstmals auf den großen Leinwänden sind zuschauerfreundlich. AC-Geschäftsführer Günter Suling: „Die Besucher erhalten somit eine ständige Information über die aktuellen Kämpfe.“

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